Der Shareholder Feedbackprozess ist die Methode mittels derer die Shareholder direkte
Demokratie ausüben können.
Es besteht kein Bedarf an Politikern oder der Wahl von Politikern. Die Einfachheit des
Systems reagiert auf direktes Shareholder Feedback.
Vier Artikel der GRB Charta erfordern Shareholder Feedback, die Artikel 1, 7, 8 und 9.

Artikel 1 sagt aus, dass dem Individuum ein Anteil der Bank gehört. Ihre Verantwortung
ist, die Erde pfleglich zu behandeln.
In Artikel 2 bewerten die Shareholder das derzeitige Ökosystem Vermögen der Erde auf 6.000 Billionen ecocredits. Das ist die Eröffnungsbewertung für den Tag, an dem die Bank eröffnet.
In „Fragen und Antworten“ kann man nachlesen, warum wir die Summe von 6.000 Billionen ausgewählt haben. Im Wesentlichen steht sie in Beziehung zu der Fähigkeit, ein privilegiertes Kind für 20 Jähre zu versorgen, von der Geburt bis ins Erwachsenenalter.
Eine bestimmte Summe wird reserviert, um für Kommunikation zu bezahlen, eine Summe wird auf dem Kapitalaustauschkonto bereitgestellt, um die öffentlichen Schulden zu tilgen. Und uns ist bekannt, dass der Restbetrag auf dem Kapitalaustauschkonto für Öksystemerneuerung bestimmt ist.
Die Ökosystemerneuerungsprogramme unterstützen alle Nationen der Welt über die UN in der Periode, während der die Nationen sich von der gegenwärtigen politischen Ökonomie zur humanen Ökonomie der GRB entwickeln

Geldschöpfung durch die Shareholder

Die erste Feedbackanforderung ist Artikel 1. Der sagt aus, dass die GRB ecocredit produziert gemäß der durchschnittlichen Bewertung durch die Shareholder. Wie du auf der Feedbackseite sehen kannst, würden Shareholder ihre Bewertung hier eintragen und dann abschicken.
Dieser Mechanismus würde von den Shareholdern aus aller Welt zu jeder Tages- und Nachtzeit Feedback erhalten, jederzeit, so dass die Geldschöpfung durch die Shareholder fortwährend geschieht. Wir beginnen mit 6.000 Billionen, dann kommt das Feedback. Wenn es besser wird, wird die Geldschöpfung, genau genommen der Wert der Bank, steigen. Wenn die Leute den Eindruck haben, es wird schlechter, der Zustand der Umwelt verschlimmert sich, wird der Wert fallen. So kann jeder sofort erkennen, wie die Bank läuft. Diese Information wird ihnen helfen zu entscheiden, wie sie sich in Beug auf ihre Umwelt verhalten. Wenn es schlecht geht, könnten sie ihre Investitionen erhöhen, sie könnten die Charta ändern oder eine andere Person ins Manageramt wählen. Sie könnten auch ihren ökologischen Fußabdruck verringern, durch Umstellung auf Solarenergie und so weiter.
Nehmen wir an, wir haben jetzt das Jahr 2010. In deiner Umgebung nimmst du Verbesserungen wahr, es ist grüner geworden, weniger Lärm. Du trägst 7.000 ein und schickst deine Bewertung ab. Der Computer addiert deine Sieben zu den 6 Milliarden Sechsen der anderen Shareholder. Der Computer kennt die genaue Anzahl von Shareholdern, weil er für jeden ein Konto führt. Er dividiert die sechs Milliarden Stimmen für 6.000 und die eine für 7.000 Billionen und zeigt den neuen Wert der Bank: 6000.000.000.166666,6666388888888935 ecocredits. Du wirst es auf dem Bildschirm sehen, die Bank ist nun eine neue Zahl wert, es ist mehr. So, das ist der erste Feedback Artikel.

Die Bank reflektiert, wie die Menschen ihre Umgebung wahrnehmen. Wir eröffnen mit 6.000 Billionen und verteilen 3.000 Billionen davon: 500 Billionen für Telekommunikation, 700 Billionen für Kapitalaustausch und ungefähr 1.800 Billionen, um 6 Milliarden Shareholder zu kapitalisieren. 41 täglich über 20 Jahre mal 6 Milliarden macht 1.800 Billionen. 7 plus 5 plus 18 macht 30. Wir verpflichten uns, 3.000 Billionen als Tauschmittel in Umlauf zu bringen, Die Differenz beträgt 3.000 Billionen, weil wir mit 6.000 starten.
Die Reserve beträgt 3.000 Billionen. Die Reserve ist, was wir jetzt da draußen sehen. Wenn wir die Bank heute eröffnen, sehen 3.000 Billionen in der Reserve so aus: In Afrika sehen sie aus wie AIDS, Hungersnöte, Armut. In Deutschland sehen sie aus wie Arbeitslosigkeit, nicht genug Beschäftigung, zu viele Autos auf den Strassen… nicht übel, aber es könnte besser sein.
Dann, wenn wir unsere Umwelt erneuern, alles schön aufräumen und saubermachen, hat jeder einen Job. Shareholder sein ist ein Job, du bist Bankdirektor, du regierst die Bank.
Und nun – beginnt die Welt besser auszusehen: keine Armut mehr in Afrika, keine Hungersnöte, keine Kriege. Nun ist der Wert der Bank vielleicht nicht 6, nicht 7, sondern 8.000 Billionen. Nach einiger Zeit werden wir das Paradies haben. Das erfordert vielleicht eine Reserve von 12 oder 15 Tausend. Du hast ein Grundeinkommen und deine Umwelt ist paradiesisch.
Die Information, das Feedback kommt aus der ganzen Welt, und jeder Mensch sorgt für die Umwelt und bewirtschaftet damit die Bank, und überall, zur gleichen Zeit wird die Welt schön.
Das ist Artikel 1, der die anfängliche Bewertung zu jedem gegebenen Moment beinhaltet.

Verteilung der Bankeinnahmen

Artikel 7 ist der nächste Artikel, zu dem wir Feedback abgeben, und dieser Artikel behandelt die Verteilung der Bankeinnahmen. Die Bank erzielt Einkommen durch Erhebung einer Umweltbelastungsgebühr auf Shareholder- und Gewerbekonten. Diese Gebühren gehen direkt an das Global Reserve Bank Einnahmenkonto, jeden Tag. Über die Verwendung der Bankeinnahmen entscheiden die Shareholder. Als erstes muss für die Infrastruktur der Bank bezahlt werden. Wir müssen damit fortfahren, einen Teil der Bankeinnahmen an das Kommunikationskonto zu überweisen, damit wir unaufhörlich Telekommunikation aufrechterhalten können. Wir beginnen mit 500 Billionen auf dem Kommunikationskonto, und wenn wir das Konto nicht stützen, geht ihm das Geld irgendwann aus. So, für den Anfang – so steht der Anfang in der Charta –stellen wir 5 Prozent für Telekommunikationsrechnungen bereit. Der Restbetrag, die übrigen 95 Prozent gehen an die Shareholder, um Shareholder Einkommen zu sichern, denn nach 20 Jahren, wenn ein Shareholderkonto voll kapitalisiert ist, gibt es keine täglichen 41 ecocredits mehr.
Ob es nun 5 und 95 oder 2 und 98 Prozent sind, entscheiden die Shareholder. Hier steht, dass 5 Prozent an das Kommunikationskonto gehen und 95 Prozent auf die Shareholderkonten verteilt werden. Du trägst vielleicht 10 und 90 Prozent ein, vorher war es 5%und nun, nachdem du „10%“ abgeschickt hast, ändert der Computer den Prozentsatz auf 5,0000000008, und das geht ans Kommunikationskonto. Das was auf die Shareholderkonten fließt, ändert sich auf 94,9999999992, in Echtzeit!
Das Bankeinkommen wird verteilt als genauer Durchschnitt dessen, was die Shareholder wollen. Du hast direkte demokratische Kontrolle über die Geldverteilung.

Investitionen in Ökosystemerneuerung durch die Shareholder

Es gibt noch eine andere Verteilung von Geld, das Shareholder Einkommen im selben Artikel. Ein Prozentsatz dieses persönlichen Shareholder Einkommens von (anfänglich) 95% ist für Ökosystemerneuerung vorgesehen. Auch über die Höhe dieses Prozentsatzes entscheiden die Shareholder. Sie wählen den Prozentsatz ihres Einkommens, den sie in Ökosystemerneuerung investieren. Wir beginnen mit 10 Prozent. Wenn du denkst, es sollten 20% sein, trägst du „20“ ein. So, immer wenn du wissen willst, wie viel du investieren sollst, guckst du auf deinen Computer, und der sagt es dir: zehn Prozent, neun Prozent, neuneinhalb Prozent…So, der Artikel verteilt die Bankeinnahmen.

Die Wahl der Person für das Manageramt

Die Shareholder haben noch eine andere demokratische Wahl, das ist die Wahl der Person für das Manageramt. Du könntest jeden Tag wählen und deine Meinung ändern. Es gäbe eine Liste im Computer, die sagt: „Manager Monika Hoy (3,5 Milliarden Shareholderstimmen dafür). Der nächste bist du, und du hast 1,5 Milliarden Stimmen, John hat eine halbe Milliarde und Chitra hat eine halbe Milliarde. So, du magst Monika Hoy nicht und die Art, wie sie das Manageramt ausübt. Du entziehst ihr deine Stimme und gibst sie der nächsten Person auf der Liste. Wenn diese Person über 3 Milliarden Stimmen hat und Monika Hoy nur noch 2,5, wirst du durch demokratische Wahl der nächste Manager. EINTRAGEN und ABSCHICKEN.
Nachdem du deine Stimme abgeschickt hast, ändern sich die Zahlen sofort.

Änderungen an der Charta

Eine Wahlmöglichkeit ist noch übrig. Artikel 10 besagt, dass Änderungen an der Charta von einer Mehrheit der Shareholder bestätigt werden müssen. Füge hier deinen Änderungsantrag ein. Du trägst also deinen Änderungsvorschlag ein, zum Beispiel denkst du, dass du Artikel 5 ändern willst. Es sollte heißen „Shareholderkonten werden mit 43 ecocredits über einen Zeitraum von 20 Jahren kapitalisiert.“ Du findest, die Kinder sollten mehr Geld zur Verfügung haben. Du tippst in deutscher Sprache, und dein Änderungsvorschlag wird in alle Sprachen übersetzt. Übersetzungen werden vom Kommunikationskonto bezahlt.
So, ich klicke „Änderungen“ an, sehe deinen Vorschlag „Artikel 5, 43 ecocredits pro Tag“ und denke „Super, gute Idee, dafür stimme ich“. Ihr gefällt es auch, und jemand in Afrika, jemand in China stimmt dafür und dir, Chitra sagt es auch zu.
Wenn dieser Änderungsvorschlag mehr als 3 Milliarden Stimmen bekommen hat, ändert sich die Charta und der Computer beginnt, 43 ecocredits täglich auszuzahlen.
Es gibt keine Notwendigkeit für Politiker oder Parlamente, die Menschen haben die Macht.
Das ist es, was wir gewinnen: die Macht in unseren Händen, eine schöne Umwelt und reichlich Geld in Umlauf.

nach einem Vortrag von John Pozzi
übersetzt und bearbeitet von Monika Hoy

Der Shareholder Feedbackprozess